Ü-60-Messe 2026

Am 18. Juni 2026 findet von 12 bis 16 Uhr wieder die Ü-60-Messe im Haberkasten statt. Die Stadt Mühldorf und die Caritas laden dazu herzlich ein.

Viele Aussteller präsentieren ihr Angebot, das den Senior*innen ihren Alltag erleichtern kann. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag von Dr. Robert Gerritsen zum Thema „Schlafstörungen im Alltag“. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen.

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Auf einen Ratsch

Ich möchte wieder das niederschwellige Angebot der Seniorenseelsorge Mühldorf in Erinnerung rufen, das Menschen miteinander in Kontakt bringen möchte. Es heißt Auf einen Ratsch und findet alle 14 Tage statt – immer freitags von 10 bis 12 Uhr im Café des Edeka-Marktes Lechertshuber in der Oderstraße in Mühldorf statt. Das nächste Mal am kommenden Freitag.

Nähere Infos auf dem Flyer der Seniorenseelsorge Mühldorf unten:

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Zwischenruf zur Rentenreform

In den letzten Tagen ist an die Öffentlichkeit durchgedrungen, dass die Rentenkommission der Bundesregierung wohl überlegt, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre anzuheben. Die Folge dieser Indiskretion war ein Aufschrei von verschiedenenen Gruppen.

Unstrittig ist, dass unser Rentensystem dringend eine Reform braucht – und zwar eigentlich schon seit vielen Jahren. So, wie es im Moment ist, ist es auf Dauer nicht finanzierbar. Entweder wir finanzieren es über immer höhere Zuschüsse aus den Steuern oder wir senken das Rentenniveau ab oder wir arbeiten länger. Immer kostet es etwas. Ohne geht es nicht.

Andererseits wissen wir schon seit vielen Jahren, dass die Menschen immer länger leben – und im Großen und Ganzen auch gesünder, fitter. Dazu kann jede und jeder selbst was beitragen: durch mehr Bewegung, gesündere Ernährung, Verzicht auf Alkohol, Nikotin und andere Drogen. Auch die sozialen Kontakte zählen dazu und die geistige Beweglichkeit.

Wenn die Menschen länger leben und sich der Renteneintritt nicht verschiebt, bekommen die Menschen länger ihre Rente. Das war etwa bei meinen Großeltern und Eltern eine sehr viel kürzere Zeit (nicht mal ein Jahrzehnt) als ich sie zu erwarten habe. Auch das muss finanziert werden. In manchen Ländern ist das Renteneintrittsalter gekoppelt an die durchschnittliche Lebenserwartung. Das scheint mir unter dem gerade erwähnten Aspekt als gerecht. Zumindest gerechter als die Koppelung an die Anzahl der Jahre, die jemand in die Rente eingezahlt hat. Da fallen nämlich Arbeitslose, Mütter mit unterbrochener Erwerbsbiografie und pflegende Angehörige, die zum großen Teil nur Teilzeit arbeiten können, hinten runter.

Ich bin nun wirklich kein Experte für die Rente. Bestimmt gibt es Widerspruch, bestimmt auch mit guten Argumenten. Und bestimmt kann man nicht jeden Einzelfall abdecken. Es wird immer Beispiele geben, warum dies oder das nicht geht oder ungerecht erscheint. Aber dass sich war verändern muss – und zwar grundlegend, das ganze System betreffend – das ist offensichtlich. Hoffentlich gbit es dafür viel Mut.

Bitte schreiben Sie mir doch Ihre Meinung dazu.

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Ijob: Wo ist Gott im Leid?

Die Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner lädt im Rahmen ihrer Reihe Bibel und Leben im Gespräch zu einem höchst interessanten Thema ein: Ijob: Wo ist Gott im Leid?

Diese kleine Erzählung im Ersten Testament bietet in den Gesprächen Ijobs mit seinen Freunden und dann auch mit Gott verschiedene Deutungen für diese Frage.

Hiob von Gerhard Marcks,
Standort: vor der Klarakirche in Nürnberg,
Foto: Michael Tress

Wie empfinden wir heute das Leiden und die darin erlebte Abwesenheit Gottes? Da kommen vermutlich unterschiedliche Antworten im Gespräch auf. Der Termin dafür ist der 20. Mai 2026 von 9 bis 11 Uhr im Kloster Zangberg. Marianne Kaltner bittet um eine Anmeldung bis zum 19. Mai. Die Telefonnummer finden Sie auf ihrem Flyer unten.

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Maiandacht für Senior*innen

Die Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner lädt alle Seniorinnen und Senioren zu einer Maiandacht ein. Da dort bekannte Lieder gesungen werden, eignet sie sich besonders gut für Menschen mit einer Demenzerkrankung (und natürlich auch für deren Angehörige).

Sie findet statt am Freitag, den 15. Mai um 14:30 Uhr in Töging in der Kirche St. Johann Baptist. Wer anschließend ich mitgehen möchte ins Café Riviera, möge sich bitte bei Marianne Kaltner anmelden. Die Telefonnummer finden Sie auf dem Flyer der Seniorenseelsorge Mühldorf.

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Ein Beitrag zum Thema „Gerechtigkeit“

Gestern wurde von der ARD eine Umfrage veröffentlicht , die Infratest dimap zum Thema „Gerechtigkeit“ erstellt hat. Aus all den Zahlen und Aspekten möchte ich ein Schaubild herausgreifen:

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Quelle: Infratest dimap im Auftrag der ARD

So sehr ich die Leistungsgerechtigkeit auch verstehe, sehe ich doch unsere Gesellschaft in der Verantwortung für die Schwachen. Die haben nämlich auf Grund ihrer Bildung, der finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern, der eingeschränkten Förderung (etwa durch Nachhilfe) von Anfang an schlechtere Karten. Sie können niemals zu gut oder besser Verdienenden werden. Ein früherer Nachbar, der sich mit Armut beschäftigt hat, hat mal gesagt: „Armut vererbt sich.“

Als Theologe sehe ich den Begriff der „Gerechtigkeit“ auch auf dem Hintergrund des Ersten Testaments. Da meint der Begriff zweierlei: erstens die gute Beziehung Gottes zu den Menschen und umgekehrt. Zweitens (und das ist mir in unserem Zusammenhang wichtig) bedeutet „Gerechtigkeit“, dass jeder Mensch so viel zum Leben hat, wie er zu einem Leben in Würde braucht.

Dieser biblische Ansatz liegt für mich nahe an der Bedarfsgerechtigkeit der Umfrage. Die Starken und Vermögenden haben eine (ethische) Verpflichtung den Schwachen und Unvermögenden gegenüber. Besonders auch unter dem Aspekt, dass sie (die Vermögenden) das ja auch nicht nur aus eigener Kraft geschafft haben – sondern auf Grund günstigerer Rahmenbedingungen vom Elternhaus und von Kindheit an bis heute.

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Einmal auftanken bitte

Die Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner bietet zusammen mit der Caritas Mühldorf, namentlich Frau Maria Fischer, einen Nachmittag für pflegende Angehörige an. Der Erfahrungsaustausch zeigt den Teilnehmer*innen, dass sie mit ihren Belastungen nicht alleine sind und dass es ungeahnte Lösungsstrategien gibt.

Dieser Nachmittag findet am kommenden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr im Caritaszentrum statt. Eine Anmeldung wird erbeten, die Telefonnummer finden Sie auf dem Flyer unten.

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Österliche Tänze

Die katholische Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner und die evangelische Pfarrerin Anita Leonhardt laden wieder einmal zu einem ökumenischen Tanz ein. Diesmal kommt die Osterfreude tänzerisch zum Ausdruck.

Die Veranstaltung findet am kommenden Dienstag, den 28. April von 18 bis 19:30 Uhr in der Erlöserkirche in Mühldorf statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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Flyer von Anita Leonhardt und Marianne Kaltner

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Eine Geschichte von Freude und Glück

Menschen erleben in ihrem Leben nicht nur Schönes und Freudevolles. Es gibt – zumal in einem langen Leben – auch manches Schwere und Bedrückende. Etwa eine Krankheit oder eine Enttäuschung oder einen Verlust.

Ich denke an eine Frau, die schon lange verstorben ist und die ich in den letzen Jahren ihres Lebens immer wieder besucht habe. Die Maria war bettlägerig und konnte nicht mehr aufstehen. In den vielen gemeinsamen Stunden hat sie mir aus ihrem Leben erzählt, von harter Arbeit und Not, von der Sorge um ihre Kinder, vom Tod ihres Mannes etc. Sie hat in all dem niemals traurig oder niedergeschlagen gewirkt. Selbst die eigene Erkrankung hat sie klaglos hingenommen. Im Gegenteil – sie konnte dem sogar etwas Positives abgewinnen. Sie sagte: „Jetzt bin ich das große Ohr. Wenn die Kinder von der Schule heimkommen, dann erzählen sie mir von ihren Erlebnissen. Dazu haben die Eltern meistens keine Zeit.“

Viele Senior*innen haben beeindruckende Geschichten zu erzählen. Von Schwierigkeiten und deren Überwindung; von Freuden und von Leistungen; von Enttäuschung und neuen Hoffnungen. Aber es gibt dazu wenige Gelegenheiten.

Ein Seniorenkreis könnte eine solche Gelegenheit bieten, etwa unter dem Titel: „eine Geschichte von Freude und Glück“ Man könnte kleine Zweiergespräche anregen oder auch (je nach Größe) auch in der ganzen Gruppe. Wenn eine*r das erzählen beginnt, erzählen andere sicher auch aus ihren Erinnerungen. Und wenn es Freudegeschichten gibt, erfährt man sicher auch von Herausforderungen, die bestanden sind.

Das ist dann nicht nur beeindruckend, sondern löst wiederum Freude aus und macht anderen Mut.

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Bücherflohmarkt der Caritas Mühldorf

Am Freitag, den 24. April 2026 veranstaltet die Caritas Mühldorf einen Bücherflohmarkt. Von 14 bis 17 Uhr kann man in aller Ruhe im Café Ratatouille nach Krimis, Romanen u.ä. stöbern. Gleichzeitig bieten die Praktikantinnen eine Bastelaktion für Kinder an. Ab 17 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die Tagespflege teilzunehmen. Außerdem werden Kaffee und Kuchen angeboten sowie Handwerkliches und Künstlerisches.

Der Erlös dieses Nachmittags geht an die Aktion Not.Groschen.

Hier das Plakat der Caritas Mühldorf:

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